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In Schichten

Separate sichtbare Schichten in einem Getränk, die erreicht werden, indem die Flüssigkeit langsam über die Rückseite eines Löffels in das Glas gegossen wird. Der B52 und der Mudslide zählen beispielsweise zu den mehrschichtigen Cocktails.

Tipps zum richtigen Schichten
Das Schichten ist einfacher, als es aussieht. Geben Sie die Flüssigkeiten der Dichte nach beginnend mit der höchsten Dichte, wie z. B. Kaffeelikör, in einen B52. Füllen Sie die erste Flüssigkeit in ein Schnapsglas. Nehmen Sie dann einen langstieligen Löffel oder einen Barlöffel zur Hand und drehen sie ihn um, sodass die Rückseite des Löffels in das Glas zeigt und knapp über der ersten Schicht endet. Gießen Sie anschließend die zweite Flüssigkeit, wie beispielsweise den Baileys Irish Cream Likör, über die Rückseite des Löffels in das Glas. Wiederholen Sie diesen Vorgang, um die dritte Schicht entstehen zu lassen – Grand Marnier oder Orangenlikör für den B52 – und warten Sie einen Augenblick ab, bis sich die Schichten perfekt ausgebildet haben, bevor Sie das Getränk servieren.

Infusion

Ein Verfahren, das dem Teeaufguss ähnelt. Bei der Herstellung von Fruchtlikören werden Früchte und andere Aromastoffe über einen längeren Zeitraum in Alkohol angesetzt. Im Anschluss an die Infusion wird die Mischung abgeseiht und mit Zuckersirup versetzt. Dann wird Wasser zugeführt, um den Alkoholgehalt zu senken, und die Mischung schließlich abgefüllt. Findet auch in der Bier- und Whiskyherstellung Einsatz. Dabei wird ungemälztes und gemälztes Getreide mehrfach mit heißem Wasser übergossen, häufig bei immer höheren Temperaturen, um süße, flüssige Würze zu erhalten.

Irish Whiskey

Ein dreifach destillierter Whiskey aus Irland, der als erster Whiskey galt und Überlieferungen zufolge im 12. Jahrhundert von Mönchen gebraut wurde. Irish Whiskey ist ein Blend aus ungemälztem Barley Whiskey, der im traditionellen Brennereikessel gebrannt wird, und Grain Whiskey, der in zwei Brennblasen destilliert wird. Er hat einen anderen Charakter als der Scotch Whisky. Das liegt hauptsächlich daran, dass das Malz nicht über dem Torffeuer gebrannt oder getoastet wurde und der Irish Whiskey somit keine Rauchigkeit in Bouquet und Geschmack aufweist.