Glossar

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Saft

Fruchtsaft wird verwendet, um den Geschmack und die Konsistenz von Mixgetränken zu verbessern. Zitrusfrüchte, wie beispielsweise Limette, Zitrone und Grapefruit, sind wichtige Geschmackszutaten und werden eingesetzt, um die süßen Geschmacksnoten eines Mixgetränks oder Cocktails auszugleichen.

Sake

Japanischer Wein, der aus vergorenem Reis hergestellt wird.

Sambuca

Ein italienischer Likör auf Anisbasis, der nach dem Essen, oftmals in Begleitung von einem Kaffee, getrunken wird.

Sangria

Ein aus Spanien stammendes Getränk aus Rot- oder Weißwein, Zucker und Früchten, das mit frischen Fruchtstücken und Beeren verfeinert wird. Sangria gibt es in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen, allerdings sollten immer Wein und Früchte die Basis bilden.

Schaumweinflöte

Ein schmal hochgezogenes Weinglas mit einem langen Stiel und einem tulpenförmigen Kelch.

Scheibe

Ein Fruchtstück, das in der Regel scheibenförmig geschnitten wird. Meist werden Zitronen für die Garnitur verwendet.

Schlagsahne

Im Gegensatz zu Schlagsahneprodukten, die zur Herstellung von Desserts verwendet werden, ist Schlagsahne, die für Cocktails vorgesehen ist, ungesüßt und dünnflüssiger.

Schnaps

Ein aus dem Skandinavischen und Deutschen entlehnte Bezeichnung für einen klaren Obstbranntwein. Der Getränkehersteller Archers verwendete für seine moderne Version des Getränkeklassikers Pfirsich.

Schuss

Die kleinste Maßeinheit für Getränke, entspricht etwa 0,1 cl.

Schwenker

Ein bauchiges Glas zum Ausschank von Weinbrand.

Scotch

Ein in Schottland hergestellter Whisky auf Gerstenmalz-Basis, der mindestens drei Jahre in Eichenfässern gealtert ist.

Screwdriver

Ein Mixgetränk aus Wodka und Orangensaft, das in den 60er-Jahren in den USA bekannt wurde.

Sehen Sie sich unser Video an, damit Ihnen ein klassischer Screwdriver gelingt (Zutaten und Mengenverhältnisse variabel)

Serviervorschlag

Auswahl des passenden Cocktails oder Weins zu einem Gericht.

Sex on the Beach

Ein Mixgetränk aus Wodka, Pfirsichlikör, Orangensaft und Cranberry-Saft, das in den 80er-Jahren erfunden wurde.

Shaker

Ein Mixbecher-Set bestehend aus einem großen Metall-Tumbler und einem kleinen Tumbler (oder Pint-Glas).

Sherry

Ein Verschnittwein, der nach dem Solera-Verfahren ausgebaut wird. Dabei werden jüngere Weine mit älteren Jahrgängen angereichert, um den Reifeprozess zu beschleunigen und den einzigartigen Sherry-Geschmack zu erzeugen. Anschließend wird der Wein unter Zugabe von destilliertem Alkohol gelagert, der aus heimischen Trauben gewonnen wird. Sherry lässt sich grob in zwei Arten unterteilen: trocken und süß, wobei Letzterer ein vollmundigeres Bouquet hat.

Short glass

A tumbler-like receptacle generally used for neat serves, drinks over ice, or stirred cocktails – also called an ‘Old Fashioned’ glass. If you don’t own a Rocks glass, any glass can be used for serving shorter drinks.

Shot

Ein Getränk, dass in einem Schnapsglas mit einem Fassungsvermögen von 4 cl ausgeschenkt wird.

Single Malt

Ein in Schottland hergestellter Whisky auf Gerstenmalz-Basis, der nur in einer einzigen Brennerei hergestellt wird. Er kann direkt aus dem Fass abgefüllt werden oder als Beimischung zu Blended Scotch verarbeitet werden.

Sirup

Ein Getränk auf Fruchtbasis, das in der Regel in konzentrierter Form erhältlich ist und vor dem Trinken mit Wasser verdünnt wird.

Skaken/Schütteln

Die Königsdisziplin der Barkeeper und gleichzeitig häufigste Zubereitungsart, um die Zutaten eines Cocktails zu vermischen. Dabei werden die Zutaten in einen Shaker gegeben und dieser kräftig vor- und zurückbewegt, bevor das Getränk schließlich serviert werden kann.

Tipps zum Shaken/Schütteln von Cocktails
Beim Shaken werden die Zutaten eines Cocktails oder Mixgetränks vermischt – diese Technik wird angewendet, wenn Früchte, ein Filler oder Milch zur Basisspirituose dazugegeben werden. Darüber hinaus wird die Flüssigkeit verdünnt und gekühlt. Bei der Zugabe von Eiweiß entsteht eine ausgeprägte Schaumkrone. Sie können ein Marmeladenglas, eine Tupperware-Dose oder ein beliebiges anderes sauberes Behältnis verwenden, das fest verschlossen werden kann, damit keine Flüssigkeit austritt. Wenn Sie sich aber als professioneller Barkeeper versuchen möchten, nehmen Sie einen Cobbler- oder Boston-Shaker zur Hand. Geben Sie reichlich Eiswürfel und Ihre Zutaten in den Shaker und achten Sie darauf, dass dieser verschlossen ist, damit keine Flüssigkeit austreten kann. Nehmen Sie den Shaker in beide Hände, halten Sie ihn seitlich in Schulterhöhe und legen Sie die Hände auf jeweils ein Ende. Schütteln Sie den Shaker kräftig und ruckartig vor und zurück, d. h. vom Körper hin und weg. Schütteln Sie das Ganze für 10–15 Sekunden.

Sling

Ein Mixgetränk aus Alkohol, Zitrusfrüchten, Zucker und Wasser, das durch die Zugabe verschiedener Liköre als Singapore Sling weiterentwickelt wurde. Slings wurden ursprünglich warm oder kalt serviert und waren vergleichbar mit einem Punsch. Der erstmalig im Jahre 1790 verzeichnete Gin Sling bezeichnete eine Mischung aus Cherry Brandy, Zitronensaft und Gin.

Sloe Gin (Schlehenlikör)

Gin aus den Früchten des Schlehdorns. Bei der Herstellung von Premium-Sorten werden die Schlehen und Schlehenbeeren im Gin angesetzt, um dem Produkt einen Cassis-ähnlichen Geschmack und eine authentische Farbe zu verleihen.

Soda

Auch als mit Kohlensäure angereichertes Wasser bekannt.

Solera

Eine Art des Weinausbaus, bei der Grundweine verschiedener Jahrgänge verschnitten werden. Das Verfahren wird bei der Herstellung von Sherry und Zacapa Rum eingesetzt.

Sour Mix

Ein alkoholfreies Getränk mit herbem Geschmack, das mit einfachem Sirup und Zitronen- oder Limettensaft zu gleichen Teilen gemixt wird.

Tipps zum Herstellen eines Sour Mixes
Es ist ganz einfach: Pressen Sie die Zitronen oder Limetten in einem Messbecher oder Entsafter aus – Sie brauchen mindestens sechs, um eine kleine Flasche zu füllen. Füllen Sie den Saft in die Flasche und geben Sie den Zuckersirup dazu. Anschließend gut schütteln. Vor Gebrauch ebenfalls gut schütteln.

Sour-Cocktails

Cocktails, die auf dem Grundprinzip „Spirituose – Süßungsmittel – saurer Zitrussaft“ aufbauen – in der Regel mit Zuckersirup und frischem Zitronen- oder Limettensaft. Auch Eiweiß wird häufig hinzugefügt.
Tipps zum Trennen von Eigelb und Eiweiß
Einige Mixgetränke, insbesondere Sour-Cocktails, werden mit Eiweiß zubereitet. Nehmen Sie ein Ei zur Hand und schlagen Sie es auf. Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit verloren geht. Halten Sie die beiden Eierhälften über eine Tasse oder ein Glas. Lassen Sie nun das Eigelb vorsichtig von einer Schalenhälfte in die andere gleiten. Das Eigelb sollte dabei in einer der beiden Hälften der Eierschale bleiben. Fangen Sie das Eiweiß in der Tasse oder dem Glas auf. Geben Sie das Eiweiß anschließend in den Shaker. Das Ei sollte optimalerweise Zimmertemperatur haben, da das Eiweiß dann eine dünnflüssigere Konsistenz aufweist.

Spalte

Eine Fruchtscheibe (in der Regel von Zitronen, Limetten oder Orangen), die zum Garnieren von Getränken verwendet wird.

Tipps zum Schneiden einer Fruchtspalte
Fruchtspalten werden zum Aromatisieren, Verfeinern und Garnieren verwendet. Wählen Sie ganze, reife Früchte, die Zimmertemperatur haben, da sie mehr Saft enthalten. Legen Sie die Frucht auf ein Schneidebrett und schneiden Sie die beiden Enden ab, um möglichst wenig weiße Haut übrig zu behalten – der Fruchtfleischkern sollte sich genau mittig befinden. Halbieren Sie die Frucht anschließend der Länge nach mit einem kleinen, scharfen Messer. Danach vierteln Sie die Hälften längs und schneiden die dabei entstehenden Stücke erneut der Länge nach durch, sodass Sie kleine Spalten erhalten. Lösen Sie alle Kerne mit der Messerspitze heraus. In der Regel werden Spalten für Shortdrinks wie einem Gin Tonic verwendet, bei denen verfeinernde Geschmacksnoten erwünscht sind. Zitrusrädchen hingegen werden auf den Rand von Longdrinks mit tropischem Charakter gesteckt.

Spritzer

Ein Spritzer bezeichnet in der Regel eine Cocktail-Zutat oder Spirituose, die einer Menge von 0,4 cl entspricht.

Stößel

Ein Barutensil aus Holz, Kunststoff oder Edelstahl, das zwischen 15 und 23 cm lang ist und eingesetzt wird, um Früchte und Kräuter mit Zucker oder Likör im Mixglas zu zerdrücken, um den Geschmack und das Aroma freizusetzen. Die Technik des Zerstoßens kommt insbesondere bei der Herstellung von Mojitos zum Einsatz. Alternativ können Sie das Ende eines Nudelholzes oder sogar einer Frucht (z.B. einer Zitrone) verwenden.

Tipps zum richtigen Zerstoßen
Die Technik des Zerstoßens wird eingesetzt, um den Geschmack von Früchten oder frischen Kräutern freizusetzen, ohne die Zutaten zu „zerstückeln“. Geben Sie ein Minze- oder Basilikumblatt bzw. ein Stück Frucht in Ihr Mixglas oder Ihren Shaker und nehmen Sie ein kleines Nudelholz oder einen Stößel bzw. ein Pistill eines Mörsersets zur Hand. Drücken Sie das gewölbte Ende des Stößels auf das Blatt oder die Frucht, damit sich der Geschmack und das Aroma entfalten können. Wenn Sie eine Frucht zerstoßen, üben Sie leichten Druck darauf aus, um den Saft sowie die in der Haut enthaltenen Öle auszupressen. Führen Sie eine leichte Drehbewegung aus, wenn Sie Kräuter zerstoßen, um diese nicht in kleine Stücke zu zerlegen. Wenn Sie zu viel Druck ausüben, setzen Sie zudem die Bitterstoffe und süßeren Aromen frei. Nach diesem Schritt können Sie die anderen Zutaten dazugeben.

Super Premium

Spirituosen, die eine höhere Qualität als eine Premium-Version aufweisen. Dabei wurde der Verarbeitung des Produkts besondere Aufmerksamkeit gewidmet – sei es im Hinblick auf die Zutaten, Fermentierung, Destillation und/oder Lagerung.