Geschichte

Schon 1742 wurden in Lagavulin zehn Destillierapparate betrieben. Doch erst 1816 eröffnete John Johnston die erste legale Brennerei an der Lagavulin Bay. Ein Jahr später gründete Archibald Campbell eine weitere Brennerei. Nach Campbells Tod schloss sich Alexander Graham, ein Whisky-Händler aus Glasgow, der Whisky-Gemeinde auf der Insel Islay an. Die Lagavulin Bay ist eine felsige Bucht in der Nähe von Dunyvaig Castle und damit der vielleicht landschaftlich schönste Standort für eine Whisky-Brennerei.

Ursprünge

Ausschlaggebend für den charakteristischen Lagavulin-Geschmack ist das kilometerlange Moor im südlichen Teil der Insel Islay. Braunes, torfiges Wasser fließt aus den Seen Loch Sholum und Lochan Sholum bis zur Brennerei und bildet die Basis für den herrlichen Malt. Der 16 Jahre lange Reifeprozess ist einer der längsten unter den hochwertigen schottischen Whiskys. Wie schon das schottische Sprichwort besagt: „Die Zeit löscht das Feuer, doch lässt die Wärme zurück.“

Serviervorschläge

Genießen Sie Lagavulin in einem traditionellen Whisky-Glas entweder pur oder mit ein wenig Wasser. Er passt hervorragend zu Gorgonzola, Roquefort, Stilton oder jedem anderen älteren Blauschimmelkäse. Der 12 Jahre alte Lagavulin wird nur gelegentlich abgefüllt. Durch seine subtilen Aromen von Getreide, weißem Pfeffer und Bergamotte eignet er sich ideal zum Aperitif. Die Distillers Edition reift in Eichenholzfässern, in denen früher Brandy gelagert wurde. Die daraus resultierenden Vanille-, Kaffee- und Rosinenaromen treten am besten mit einem Tropfen Wasser in Erscheinung.

Snacks

Bevor oder während Sie etwas trinken, lohnt es sich, auch einen Happen zu essen – dadurch verlangsamt sich die Alkoholaufnahme.
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