Gin Getränke & Cocktails

Gin ist eine der ältesten und geschichtsträchtigsten Spirituosen. Die klassische Rezeptur mit Wacholderbeeren verleiht dem Gordon's London Dry Gin seinen unverwechselbaren Geschmack. Der Tanqueray London Dry Gin hingegen zeichnet sich durch das Aroma anderer Pflanzenextrakte wie Grapefruitschale aus.
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Die Gin-Marken Gordon's und Tanqueray stellen Abwandlungen der „London Dry“-Gin-Methode dar, die zur Herstellung von Premium-Spirituosen eingesetzt wird. Dabei ist zwischen dieser Methode und der „Compound-Gin“-Technik zu unterscheiden, bei der die Aromatisierung im Anschluss an die Destillation erfolgt.

Die Geschichte des Gin beginnt allerdings mit einem süßen holländischen Wacholderschnaps, der auch als Genever bekannt ist. Er wurde während des 17. Jahrhunderts vom holländischen König Wilhelm von Oranien nach England gebracht und zu der süßen Gin-Variante namens „Tom“ oder „Old Tom“ weiterentwickelt. Etwa zurzeit, als Charles Tanqueray seine Brennerei 1830 in Bloomsbury gründete, wurden die Destillationstechniken verbessert: Die Geburtsstunde des ungesüßten London Dry Gin hatte geschlagen. Andere ältere Londoner Brennereien, wie beispielsweise Gordon's im Jahre 1769, zogen nach und machten sich diese neuen Techniken ebenfalls zunutze. Heute wird hochwertiger Gin auf die traditionelle Methode hergestellt. Dabei werden Pflanzenextrakte in Wasser und Alkohol eingeweicht, bevor sie in den Destillationskesseln erhitzt werden. Der Alkohol steigt samt den Kräuteraromen in die Höhe und verbindet sich zu einem unverkennbaren Geschmackserlebnis. Zu den Bestandteilen hochwertiger Gin-Sorten zählen neben dem altbewährten Wacholderaroma, das dem klassischen Gin nach vorherrschender Meinung sein abgerundetes Bouquet und seinen typischen Geschmack verleiht, Fruchtschalen, Koriander und Iriswurzel. Nachdem die verdampfende Spirituose in den Kondensator gelangt, kühlt sie schnell ab und verflüssigt sich wieder. Die geschmackliche Vielseitigkeit wird durch unterschiedliche Destillationsverfahren erreicht – die Destillation wird erneut durchgeführt, bis unter Zusetzen aller verwendeten Pflanzenextrakte ein ausgewogenes Aroma gewonnen wurde. Der hochwertigste Destillationsabschnitt ist der Mittellauf, auch „Herzstück“ genannt. Der Vorlauf und der Nachlauf, die den Beginn und das Ende des Destillationsvorgangs bilden, gelten als unrein und sind daher unbrauchbar. Im Zuge der zweifachen Destillation, wie im Falle des Tanqueray London Dry Gin, werden die Pflanzenextrakte während der zweiten Destillationsphase zugesetzt, um ein Aroma mit besonders hohem Reinheitsgrad zu gewinnen. London Gin wie der Gordon's und Tanqueray müssen mit natürlichen pflanzlichen Stoffen unter ausschließlicher Zugabe von Wasser und geringsten Mengen an Zucker hergestellt werden.

Diese Herstellungsmethode, die auch als „London-Gin“-Technik bekannt ist, unterscheidet sich von der „Compound-Gin“-Technik, bei der die Spirituose zunächst destilliert wird und die Aromatisierung erst im Anschluss erfolgt. Der zu Beginn dieses Jahrhunderts entwickelte Tanqueray No. Ten ist ein innovativer, hochwertiger Gin. Er wird aus einem Frucht-Alkohol-Ansatz destilliert, wobei nicht nur die Zitrusschalen, sondern die ganze Frucht verwendet wird. Aus diesem Grund stellt er eine Variante des London Dry Gins dar.

Darüber hinaus handelt es sich hierbei um die Premium-Gin-Version, die als Basisspirituose für zwei der weltweit klassischsten Mixgetränke dient: den Gin Tonic und den Dry Martini. Der Gin Tonic steht in der britischen Gesellschaft seit mindestens dem 18. Jahrhundert hoch im Kurs. Gin ist fester Bestandteil vieler ursprünglicher Rezepturen von köstlichen Cocktail-Klassikern aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Neben dem Martini bauen auch der Tom Collins, Negroni, Gimlet, White Lady, French 75, Singapore Sling und Clover Leaf auf Gin auf. Aber auch Klassiker aus dem späten 20. Jahrhundert wie der Bramble und Wibble zählen zu den Gin-basierten Cocktails.

Der Gin Tonic ist wieder aus dem Tiefschlaf erwacht und erscheint mit neuem, aufpoliertem Image auf der Bildfläche: In einem großen Cognac-Glas mit reichlich Eis feiert er in Spanien sein Comeback. Einige Barkeeper stellen sogar ihr eigenes Tonic her. Ein neuer Trend, der derzeit für Aufsehen sorgt, ist die Verfeinerung von Gin mit Teearomen, was die köstlichen Pflanzenextrakte zusätzlich unterstreicht.

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